Mobilität am Profilbereich Osteuropa

Der Profilbereich Osteuropa hat eine Reihe von Partnerschaften und Abkommen mit osteuropäischen Universitäten, in deren Rahmen ein Studienaufenthalt möglich ist. Sie finden hier Informationen zum Profil, den Anmeldeverfahren und Fristen sowie zu den jeweiligen Kontaktpersonen.

Darüber hinaus unterstützen alle Dozierenden des Profilbereichs Osteuropa Sie gerne bei allen Anliegen betreffend der Organisation eines Aufenthalts, sei es an einer unserer Partneruniversitäten, sei es an einer anderen Universität.

Bitte informieren Sie sich über die verschiedenen Finanzierungsmöglichkeiten eines Auslandsaufenthaltes auch auf der Seite Mobilität der Universität Basel.

Wichtig: Für Auslandsaufenthalten im Rahmen des Programms Erasmus+ sind prinzipiell die KoordinatorInnen der Departemente Geschichte bzw. Sprach- und Literaturwissenschaften die ersten Anlaufstellen. Auf den Seiten des Mobility Office finden Sie eine Datenbank mit in Frage kommenden Universitäten in Osteuropa. Natürlich helfen aber auch wir gerne weiter.

Partneruniversitäten des Profilbereichs Osteuropa

Die Rossijskij Gosudarstvennyj Gumanitarnyj Universitet ist eine geistes- und sozialwissenschaftliche Universität die 1991 aus dem Institut für Geschichts- und Archivwissenschaften hervorgegangen ist. Sie bietet ein breites Fächerspektrum an und verfügt über ein ausgezeichnetes internationales Renommee. Das Slavische Seminar hat vor kurzem einen Rahmenvertrag mit der RGGU abgeschlossen und wird in Kürze einen Zusatzvertrag vereinbaren, der die Einzelheiten des zukünftigen Austauschprogramms regelt.

Umfang des Stipendiums: Erlass der Studiengebühren

Kontaktperson: Gunnar.Lenz@unibas.ch

Seit dem Herbstsemester 2013 besteht die Möglichkeit, an der Higher School of Economics (HSE) in Moskau und St. Petersburg zu studieren. Die HSE gehört zu den führenden Forschungsuniversitäten Russlands und ist 
Teil der National Research University. Die Universität hat Standorte in Moskau, St. Petersburg, Nizhniy Novgorod und Perm. Der Fachbereich Geschichte ist in Moskau und St. Petersburg angesiedelt.

BA-Studierende (Minimum 2 Semester) und MA-Studierende, die sich für einen Austausch mit der HSE interessieren, sollten folgende Punkte für die Bewerbung beachten:

1) Anmeldefrist für das Herbstsemester ist jeweils der 30. April, für das im Januar beginnende Frühlingssemester dagegen jeweils der 30. September des laufenden Jahres. Interessierte melden sich vorgängig direkt beim Mobilitätsbeauftragten (benjamin.bruehwiler@unibas.ch) des Departements Geschichte. 

2) Für die Bewerbung benötigen Interessierte ein Referenzschreiben von einem oder einer Dozierenden des Departements Geschichte, Bereich Osteuropäische Geschichte, sowie ein ausgefülltes Bewerbungs-
formular (siehe rechte Spalte, Dokumente).

3) Das Stipendium beinhaltet den Erlass der Semestergebühren in Russland, ein Zimmer im Studentenwohnheim, vergünstigte öffentliche Verkehrsmittel und den einsemestrigen Russischkurs.

Die Staatliche Linguistische Universität Nischni Nowgorod (NGLU) besitzt neben ihrem sprachwissenschaftlichen Schwerpunkt auch eine starke kulturwissenschaftliche Abteilung, die eng mit dem Profilbereich Osteuropa kooperiert. Neben den jährlich stattfindenden Sprachkursen in Nižnij Novgorod unterstützen wir Studierende, die dort einen längeren Studienaufenthalt planen.

Ansprechpartner: gunnar.lenz@unibas.ch

Das virtuelle Seminar zur Osteuropäischen Geschichte geht auf die Initiative einer Gruppe von Historikerinnen und Historikern aus der Schweiz – Carsten Goehrke (Zürich), Heiko Haumann und Carmen Scheide (Basel) und Russland (Igor Narskij, Olga Nikonova, Julia Chmelevskaja und Oksana Nagornaja (Tscheljabinsk)) – zurück, die eine länderübergreifende Austauschplattform für Studierende, Doktorierende und Forschende aus der Schweiz und Russland schaffen wollten.

Nach dem ersten Webauftritt des Virtuellen Seminars im Jahr 2003, der mit Hilfe des Programms "Projekt Harmony IATP" realisiert werden konnte, entwickelte es sich zu einem wichtigen und lebendigen Baustein der Universitätspartnerschaft der Universität Basel und der staatlichen Südural-Universität Tscheljabinsk (Zentrum für kulturhistorische Forschungen).

 

Die gemeinsame Forschungsplattform der Universitäten Basel und Tscheljabinsk hat international grosse Aufmerksamkeit erzielt. Immer mehr Historikerinnen und Historiker aus Russland, Deutschland, der Schweiz und weiteren Ländern mit starker Osteuropaforschung wollen an den Diskussionsrunden teilnehmen. Besprochen werden jedes Jahr zwei bis drei Texte – Artikel oder Kapitel vor ihrem Erscheinen – sowohl in Basel als auch in Tscheljabinsk. Die Protokolle der jeweiligen Diskussion werden in russischer und deutscher Sprache anschliessend im Netz veröffentlicht; nun können alle interessierten Nutzerinnen und Nutzer an der online geführten Diskussion teilnehmen. Deutsche Beiträge werden umgehend in das Russische übersetzt beziehungsweise russische in das Deutsche. Mithilfe der neu gestalteten Website wird die Diskussion noch einfacher werden.

Das Virtuelle Seminar – ausgezeichnet mit dem Credit Suisse Award für Innovative Lehrprojekte 2008 – wird auch in den kommenden Jahren den internationalen Dialog über aktuelle Forschungsfragen fortsetzen und den wissenschaftlichen Austausch zwischen West und Ost bereichern – ungeachtet der geografischen Entfernung, der unterschiedlichen akademischen Traditionen und aller politischer Turbulenzen der Gegenwart.

Für weitere Informationen konsultieren Sie bitte die offizielle Website.