Ort: kHaus, Saal 2. OG, Kasernenhof, Basel
Veranstalter:
Basler Geschichtstage, Departement Geschichte, URIS, Osteuropa-Forum

Seit Beginn des russischen Überfalls auf die Ukraine am 24. Februar 2022 haben Millionen Ukrainerinnen und Ukrainer ihr Zuhause verloren. Die Angriffe auf Wohnhäuser, Schulen, Spitäler und die Energieversorgung haben ganze Städte unbewohnbar gemacht. Über fünf Millionen Menschen flohen vor dem Krieg in andere europäische Länder, mehr als dreieinhalb Millionen Ukrainerinnen und Ukrainer sind innerhalb des eigenen Landes auf der Flucht. Vielen ist nur der Schlüssel ihrer verlorenen Wohnung geblieben.
Wie geht es diesen Menschen? Wie leben sie mit dem Verlust ihres Zuhauses? Wie lassen sich die psychologischen Folgen des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine beschreiben? Was bedeuten Flucht, Heimatverlust und Ankommen in einer fremden Stadt ganz konkret?
Darüber sprechen:
Luzia Tschirky, SRF-Korrespondentin in der Ukraine von 2022 bis 2024 und Autorin des Buches Live aus der Ukraine (2024)
Iryna Kamienieva, Jus-Studentin der Uni Bern, arbeitet bei der Berner Rechtsberatungsstelle für Menschen in Not (RBS Bern) und beim Schweizerischen Roten Kreuz in der Flüchtlingshilfe. Sie ist vor vier Jahren aus Zaporizhiia in die Schweiz geflohen.
Volodymyr Kurinnyi, Journalist und Radiomoderator, hat in der Schweiz Geld für humanitäre Projekte in der Ukraine gesammelt. Er ist vor zweieinhalb Jahren aus Khar’kiv in die Schweiz geflohen.
Das Gespräch moderiert Benjamin Schenk.
Tickets: Dieses Event findet im Rahmen der Basler Geschichtstage statt. Tickets für die Geschichtstage gibt es online oder am Abend vor Ort.
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