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SUMMARY:Leben und Arbeiten im Dazwischen – Ein Gespräch mit der belaruss
 ischen Übersetzerin Iryna Herasimovich
DESCRIPTION:«Als Übersetzerin deutschsprachiger Literatur lebte ich viele
  Jahre im Dazwischen» – so Iryna Herasimovich 2022 in einem Essay für 
 das Magazin Republik. Dieses Leben im Dazwischen – zwischen den Sprachen
  Belarussisch\, Russisch und Deutsch\, zwischen den Sprachräumen und den 
 Literaturen – hatte für die belarussische Übersetzerin immer auch eine
 n starken politischen und gesellschaftlichen Aspekt. Diesen zu formulieren
  und sich dazu zu äussern\, war für Herasimovich stets eine Frage der ei
 genen Integrität\, aber stets auch gefährlich unter einer autokratischen
  Regierung. Nach den gewaltsam niedergeschlagenen Protesten in Belarus 202
 0 entschloss Herasimovich sich\, von einem Arbeitsaufenthalt in der Schwei
 z nicht nach Minsk zurückzukehren. Seit 2021 lebt und arbeitet sie in der
  Schweiz und vermittelt als Übersetzerin\, Essayistin\, Kuratorin und Mod
 eratorin einen Eindruck von der Vielfalt der belarussischen Kultur und Lit
 eratur – und begleitet die Entwicklungen in ihrer Heimat von hier aus kr
 itisch und engagiert. Dazu gehört auch die Initiative «33 Bücher für e
 in anderes Belarus»\, die sie zusammen mit Lukas Bärfuss und der Zürche
 r Slavistin Sylvia Sasse initiiert hat\, und dazu gehören ihre pointierte
 n Wortmeldungen und ihre öffentlichen Auftritte. Wir sprechen mit Iryna H
 erasimovich über ihren Weg und ihre Rolle als Übersetzerin\, über die L
 iteratur- und Übersetzer*innenszene in Belarus\, insbesondere seit 2020\,
  und über ihr persönliches Engagement.\\r\\nIryna Herasimovich ist Mitgl
 ied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung und hat zahlreiche de
 utschsprachige Autor*innen ins Belarussische übersetzt\, darunter auch Sc
 hweizer Autoren wie Lukas Bärfuss oder Franz Hohler.\\r\\nTreffpunkt: 18.
 00 Uhr\, UB Hauptbibliothek\, Schönbeinstrasse 18-20\, 4056 Basel\, Vortr
 agssaal (1. Stock) Eintritt frei\, keine Anmeldung erforderlich\\r\\nModer
 ation: Nathalie Baumann und Dorothea Trottenberg (UB Basel)\\r\\nWeitere I
 nfos hier [https://mail.unibas.ch/owa/redir.aspx?REF=ZGslrwpLsuUSxVFQKqtj2
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 le Jahre im Dazwischen» – so Iryna Herasimovich 2022 in einem Essay fü
 r das Magazin Republik. Dieses Leben im Dazwischen – zwischen den Sprach
 en Belarussisch\, Russisch und Deutsch\, zwischen den Sprachräumen und de
 n Literaturen – hatte für die belarussische Übersetzerin immer auch ei
 nen starken politischen und gesellschaftlichen Aspekt. Diesen zu formulier
 en und sich dazu zu äussern\, war für Herasimovich stets eine Frage der 
 eigenen Integrität\, aber stets auch gefährlich unter einer autokratisch
 en Regierung. Nach den gewaltsam niedergeschlagenen Protesten in Belarus 2
 020 entschloss Herasimovich sich\, von einem Arbeitsaufenthalt in der Schw
 eiz nicht nach Minsk zurückzukehren. Seit 2021 lebt und arbeitet sie in d
 er Schweiz und vermittelt als Übersetzerin\, Essayistin\, Kuratorin und M
 oderatorin einen Eindruck von der Vielfalt der belarussischen Kultur und L
 iteratur – und begleitet die Entwicklungen in ihrer Heimat von hier aus 
 kritisch und engagiert. Dazu gehört auch die Initiative «33 Bücher für
  ein anderes Belarus»\, die sie zusammen mit Lukas Bärfuss und der Zürc
 her Slavistin Sylvia Sasse initiiert hat\, und dazu gehören ihre pointier
 ten Wortmeldungen und ihre öffentlichen Auftritte. Wir sprechen mit Iryna
  Herasimovich über ihren Weg und ihre Rolle als Übersetzerin\, über die
  Literatur- und Übersetzer*innenszene in Belarus\, insbesondere seit 2020
 \, und über ihr persönliches Engagement.</p>\n<p><strong>Iryna Herasimov
 ich</strong> ist Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung
  und hat zahlreiche deutschsprachige Autor*innen ins Belarussische überse
 tzt\, darunter auch Schweizer Autoren wie Lukas Bärfuss oder Franz Hohler
 .</p>\n<p><strong>Treffpunkt: </strong>18.00 Uhr\, UB Hauptbibliothek\, Sc
 hönbeinstrasse 18-20\, 4056 Basel\, Vortragssaal (1. Stock)<br /> Eintrit
 t frei\, keine Anmeldung erforderlich</p>\n<p>Moderation: Nathalie Baumann
  und Dorothea Trottenberg (UB Basel)</p>\n<p>Weitere Infos <a href="https:
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