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SUMMARY:Post-Election Talk: Georgia’s 2024 Parliamentary Elections and th
 e Challenges ahead for Democracy and European Integration  
DESCRIPTION:Läuft Georgien geradewegs in eine konstitutionelle Krise? Und 
 was passiert mit der politischen Opposition und den kritischen Stimmen aus
  der Zivilgesellschaft\, falls die bisherige Regierungspartei „Georgisch
 er Traum“ weitere vier Jahre allein regieren sollte? Diese und viele wei
 tere Fragen möchten wir in einem Post-Election Talk mit vier spannenden G
 ästen aus Georgien am 4. Dezember 2024 von 12:15 bis 13:15  diskutieren
 . \\r\\nVeranstaltungsort: Zoom unter folgendem Link: https://unibe-ch
 .zoom.us/j/67790797575?pwd=qkxtxdbe4BS9Sm509dPyG9ISlNHTrw.1 [https://urlde
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 2Ut8pFEDZ4mKPDVM1ZMrXhN3pceXRYYKa9s0zuoUKpnd9qJ%24].\\r\\nDas Gespräch fi
 ndet auf Englisch statt.\\r\\n\\r\\nGäste: \\r\\nNino Apakidze ist in
 vestigative Journalistin und schreibt für renommierte georgische Newsoutl
 ets wie ifact. Sie hat im Vorfeld der Parlamentswahlen sozial benachteili
 gte Menschen auf dem Land besucht und mit ihnen über Wählerdruck und Sti
 mmenkauf durch die Regierungspartei gesprochen. \\r\\nHans Gutbrod ist P
 rofessor für Public Policy an der Ilia State University in Tbilissi. Er
  beobachtet die Entwicklungen in Georgien seit über zwanzig Jahren und wa
 r zuvor Regionalleiter des Caucasus Research Resource Centers (CRRC). \\r
 \\nTamta Kakhidze ist Projektkoordinatorin und Anwältin bei Transparency
  International Georgia. Diese ist eine der führenden Watchdog Organisatio
 nen und kam vor den Wahlen durch regierungsnahe Institutionen unter Druck.
  Sie kämpft zusammen mit anderen NGOs über den Rechtsweg gegen die offiz
 iellen Wahlergebnisse. \\r\\nNanuka Kruashvili ist Leiterin des Democra
 tic Institutions Support Program bei der NGO Georgian Young Lawyer’s As
 sociation (GYLA). Die NGO kämpft an vorderster Front gegen das Gesetz zur
  „Transparenz ausländischer Einflussnahme“ und hat den Fall beim Euro
 päischen Gerichtshof für Menschenrechte in Strasbourg eingereicht. \\r\
 \nModeration: Mélody Gugelmann (Universität Fribourg - OFB Basel) \\r\
 \n\\r\\nAm 26. Oktober 2024 fanden in Georgien Parlamentswahlen statt\, de
 ssen äusserst umstrittene Resultate der Regierungspartei „Georgischer T
 raum“ weitere vier Jahre das alleinige Regieren ermöglicht. Die Opposit
 ionsparteien und unabhängige Wahlbeobachtungsorganisationen sprechen von 
 systematischer und weitreichender Wahlfälschung. Bereits der Wahlkampf ve
 rlief in einer stark polarisierten Atmosphäre\, nur wenige Monate nachdem
  der „Georgische Traum“ ein umstrittenes Gesetz zur „Transparenz aus
 ländischer Einflussnahme“ erliess. Dieses Gesetz löste wochenlange Pro
 teste im ganzen Land aus und sorgte auch international für Aufregung. Wä
 hrend die Regierungspartei die Parlamentswahl als eine „Entscheidung zwi
 schen Krieg und Frieden“ darstellte und ankündigte\, die „radikale Op
 position“ nach den Wahlen zu verbieten\, riefen die Oppositionsparteien 
 die Wähler*innen auf\, sich für eine demokratische\, europäische Zukunf
 t zu entscheiden und gegen einen autoritären Weg unter der Führung der 
 „russischen Regierungspartei“.  \\r\\n\\r\\nIn diesem Talk wollen wi
 r den Kontext dieser Wahlen analysieren. Hat sich die Regierungspartei end
 gültig vom europäischen Weg abgewandt\, und was haben ihre Gegner kurz- 
 und mittelfristig zu erwarten? Und schliesslich: Was können pro-demokrati
 sche Akteur*innen tun\, um freie und faire Wahlen zu verteidigen\, und wel
 che Rolle spielt die internationale Gemeinschaft – und ihre Reaktion auf
  die Wahlen – bei der Gestaltung des Kurses Georgiens?\\r\\n\\r\\nIn Koo
 peration mit der Universität Fribourg und dem Osteuropa Netzwerk OST|EST 
 [https://www.ost-est.ch] (Bern/Fribourg).
X-ALT-DESC:<p>Läuft Georgien geradewegs in eine konstitutionelle Krise? Un
 d was passiert mit der politischen Opposition und den kritischen Stimmen a
 us der Zivilgesellschaft\, falls die bisherige Regierungspartei „Georgis
 cher Traum“ weitere vier Jahre allein regieren sollte? Diese und viele w
 eitere Fragen möchten wir in einem Post-Election Talk mit vier spannenden
  Gästen aus Georgien am&nbsp\;<strong>4. Dezember 2024 von 12:15 bis 13:1
 5&nbsp\; </strong>diskutieren.&nbsp\;</p>\n<p>Veranstaltungsort:&nbsp\;<st
 rong>Zoom</strong>&nbsp\;<strong>unter folgendem Link:</strong>&nbsp\;<a h
 ref="https://urldefense.com/v3/__https:/unibe-ch.zoom.us/j/67790797575?pwd
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 >\n<p>Das Gespräch findet&nbsp\;<strong>auf Englisch</strong>&nbsp\;statt
 .</p>\n\n<p>Gäste:&nbsp\;</p>\n<p><strong>Nino Apakidze&nbsp\;</strong>is
 t investigative Journalistin und schreibt für renommierte georgische News
 outlets wie&nbsp\;<em>ifact</em>. Sie hat im Vorfeld der Parlamentswahlen 
 sozial benachteiligte Menschen auf dem Land besucht und mit ihnen über W
 ählerdruck und Stimmenkauf durch die Regierungspartei gesprochen.&nbsp\;<
 /p>\n<p><strong>Hans Gutbrod</strong>&nbsp\;ist Professor für&nbsp\;<em>P
 ublic Policy</em>&nbsp\;an der Ilia State University in Tbilissi. Er beoba
 chtet die Entwicklungen in Georgien seit über zwanzig Jahren und war zuvo
 r Regionalleiter des Caucasus Research Resource Centers (CRRC).&nbsp\;</p>
 \n<p><strong>Tamta Kakhidze</strong>&nbsp\;ist Projektkoordinatorin und An
 wältin bei Transparency International Georgia. Diese ist eine der führen
 den Watchdog Organisationen und kam vor den Wahlen durch regierungsnahe In
 stitutionen unter Druck. Sie kämpft zusammen mit anderen NGOs über den R
 echtsweg gegen die offiziellen Wahlergebnisse.&nbsp\;</p>\n<p><strong>Nanu
 ka Kruashvili</strong>&nbsp\;ist Leiterin des&nbsp\;<em>Democratic Institu
 tions Support Program</em>&nbsp\;bei der NGO Georgian Young Lawyer’s Ass
 ociation (GYLA). Die NGO kämpft an vorderster Front gegen das Gesetz zur 
 „Transparenz ausländischer Einflussnahme“ und hat den Fall beim Europ
 äischen Gerichtshof für Menschenrechte in Strasbourg eingereicht.&nbsp\;
 </p>\n<p><strong>Moderation:</strong>&nbsp\;Mélody Gugelmann (Universitä
 t Fribourg - OFB Basel)&nbsp\;</p>\n\n<p>Am 26. Oktober 2024 fanden in Geo
 rgien Parlamentswahlen statt\, dessen äusserst umstrittene Resultate der 
 Regierungspartei „Georgischer Traum“ weitere vier Jahre das alleinige 
 Regieren ermöglicht. Die Oppositionsparteien und unabhängige Wahlbeobach
 tungsorganisationen sprechen von systematischer und weitreichender Wahlfä
 lschung. Bereits der Wahlkampf verlief in einer stark polarisierten Atmosp
 häre\, nur wenige Monate nachdem der „Georgische Traum“ ein umstritte
 nes Gesetz zur „Transparenz ausländischer Einflussnahme“ erliess. Die
 ses Gesetz löste wochenlange Proteste im ganzen Land aus und sorgte auch 
 international für Aufregung. Während die Regierungspartei die Parlaments
 wahl als eine „Entscheidung zwischen Krieg und Frieden“ darstellte und
  ankündigte\, die „radikale Opposition“ nach den Wahlen zu verbieten\
 , riefen die Oppositionsparteien die Wähler*innen auf\, sich für eine de
 mokratische\, europäische Zukunft zu entscheiden und gegen einen autorit
 ären Weg unter der Führung der „russischen Regierungspartei“.&nbsp\;
 &nbsp\;</p>\n\n<p>In diesem Talk wollen wir den Kontext dieser Wahlen anal
 ysieren. Hat sich die Regierungspartei endgültig vom europäischen Weg ab
 gewandt\, und was haben ihre Gegner kurz- und mittelfristig zu erwarten? U
 nd schliesslich: Was können pro-demokratische Akteur*innen tun\, um freie
  und faire Wahlen zu verteidigen\, und welche Rolle spielt die internation
 ale Gemeinschaft – und ihre Reaktion auf die Wahlen – bei der Gestaltu
 ng des Kurses Georgiens?</p>\n\n<p>In Kooperation mit der Universität Fri
 bourg und dem <a href="https://www.ost-est.ch">Osteuropa Netzwerk OST|EST<
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