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SUMMARY:Der Gerichtshof für Menschenrechte im heutigen Europa
DESCRIPTION:Angelika Nussberger berichtet von ihrer Tätigkeit als Richteri
 n am  Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) in Strassburg. 
 Die  studierte Slavistin und Direktorin des Instituts für osteuropäische
 s  Recht der Universität Köln legt einen speziellen Fokus auf Bedeutung\
 ,  Funktion und Herausforderungen für die Menschenrechtskonvention und de
 n  Gerichtshof in West- wie Osteuropa.Aus Russland gelangen seit  der Rati
 fizierung der Europäischen Menschenrechtskonvention 1998  besonders viele
  Personen mit Klagen an den EGMR. In Zusammenhang mit  Militäraktionen in
  Tschetschenien kam es zu zahlreichen Urteilen wegen  Verletzungen des Rec
 hts auf Leben. In den letzten Jahren versucht das  nationale Verfassungsge
 richt\, die Umsetzung von Entscheidungen des EGMR  in Russland einzuschrä
 nken.Auch in der Schweiz wird aktuell vor  dem Hintergrund der Volksinitia
 tive «Schweizer Recht statt fremde  Richter (Selbstbestimmungsinitiative)
 » intensiv über das Verhältnis von  nationalem und internationalem Rech
 t diskutiert. Obwohl der Europäische  Gerichtshof für Menschenrechte nur
  selten gegen die Schweiz entscheidet\,  sorgten einzelne Urteile doch fü
 r mediales Aufsehen. Äusserungen  grundsätzlicher Skepsis gegenüber dem
  EGMR sind auch aus Ländern wie  z.B. Grossbritannien zu hören.Im Kolloq
 uium wird der Frage  nachgegangen\, was eine Relativierung von Völkerrech
 t und  Menschenrechtsgerichtshof im heutigen Europa bedeutet – gerade au
 ch für  Länder mit fragilem Rechtswesen.Moderiert wird das Gespräch von
   Prof. Denise Brühl-Moser\, Titularprofessorin für Öffentliches Recht\
 ,  Völkerrecht und Europarecht an der Juristischen Fakultät der Universi
 tät  Basel.Einführung: Prof. Christa Tobler\, Europainstitut Basel.Eine 
 Kooperation des Europainstituts der Universität Basel und des Osteuropa-F
 orums Basel.
X-ALT-DESC:Angelika Nussberger berichtet von ihrer Tätigkeit als Richterin
  am  Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) in Strassburg. D
 ie  studierte Slavistin und Direktorin des Instituts für osteuropäisches
   Recht der Universität Köln legt einen speziellen Fokus auf Bedeutung\,
   Funktion und Herausforderungen für die Menschenrechtskonvention und den
   Gerichtshof in West- wie Osteuropa.<br /><br />Aus Russland gelangen sei
 t  der Ratifizierung der Europäischen Menschenrechtskonvention 1998  beso
 nders viele Personen mit Klagen an den EGMR. In Zusammenhang mit  Militär
 aktionen in Tschetschenien kam es zu zahlreichen Urteilen wegen  Verletzun
 gen des Rechts auf Leben. In den letzten Jahren versucht das  nationale Ve
 rfassungsgericht\, die Umsetzung von Entscheidungen des EGMR  in Russland 
 einzuschränken.<br /><br />Auch in der Schweiz wird aktuell vor  dem Hint
 ergrund der Volksinitiative «Schweizer Recht statt fremde  Richter (Selbs
 tbestimmungsinitiative)» intensiv über das Verhältnis von  nationalem u
 nd internationalem Recht diskutiert. Obwohl der Europäische  Gerichtshof 
 für Menschenrechte nur selten gegen die Schweiz entscheidet\,  sorgten ei
 nzelne Urteile doch für mediales Aufsehen. Äusserungen  grundsätzlicher
  Skepsis gegenüber dem EGMR sind auch aus Ländern wie  z.B. Grossbritann
 ien zu hören.<br /><br />Im Kolloquium wird der Frage  nachgegangen\, was
  eine Relativierung von Völkerrecht und  Menschenrechtsgerichtshof im heu
 tigen Europa bedeutet – gerade auch für  Länder mit fragilem Rechtswes
 en.<br /><br />Moderiert wird das Gespräch von  Prof. Denise Brühl-Moser
 \, Titularprofessorin für Öffentliches Recht\,  Völkerrecht und Europar
 echt an der Juristischen Fakultät der Universität  Basel.<br /><br />Ein
 führung: Prof. Christa Tobler\, Europainstitut Basel.<br /><br />Eine Koo
 peration des Europainstituts der Universität Basel und des Osteuropa-Foru
 ms Basel.
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